Der Vater des Lerncomputers: Ein Porträt des Erfinders und Informatikers Alan Kay

[Ö1/ Matrix, 25.10.2009]

Ein portabler Computer mit integriertem Flachbildschirm und Tastatur, der von Kindern als Werkzeug für kreative Lernprozesse genutzt werden kann: Als Alan Kay 1968 das Konzept für eine Maschine namens Dynabook entwickelte, waren Computer noch Raum füllende Maschinen, die nur von Universitäten, Großkonzernen und dem Militär genutzt wurden. Gut 40 Jahre später finden sich PCs in praktisch jedem Haushalt, und immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein eigenes Notebook. Auch jenseits der Industrieländer halten portable Computer dank One Laptop per Child und ähnlicher Initiativen langsam Einzug in Schulen und Kinderzimmer. Alan Kay ist dies jedoch nicht genug. Die heute verfügbare Software ist seiner Meinung nach einfach noch zu schlecht, und das Dynabook damit immer noch in weiter Ferne. Gemeinsam mit seinen Kollegen des Viewpoint Research Insititutes in Los Angeles versucht Kay deshalb, mit Open Source-Programmierumgebungen bessere Tools für Lehren, Lernen und Kreativität zu entwickeln.

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